Samstag, 20. August 2011

18. August - Volles Programm in NYC

Früh um 5 Uhr war es vorbei mit der Nachtruhe, so dass sich die Reisegruppe bereits kurz nach 7 Uhr zum Frühstück bei den mexikanischen Jungs im Bistro gegenüber des Hotels einfand. Da es der Geburtstag des Reiseleiters ist, gab es erst einmal Geschenke: von Margret eine Einladung zum Musical am Broadway für selbigen Tag, von den Eltern und Katja eine Krawattennadel, damit Jan als Reiseleiter zukünftig einen noch seriöseren Eindruck hinterlässt.

Der erste Programmpunkt: Miss Liberty. Zum Glück hatten wir die Crown Tickets schon Monate zuvor reserviert, denn sie waren schon Wochen vorher ausverkauft. Mit der Fähre fuhren wir bei wolkenverhangenem Himmel nach Liberty Island, gingen erst ins Museum und erfuhren ein wenig über die Erstellung der Lady, bevor wir erst das Podest hinaufstiegen und dann über eine schmale Wendeltreppe in die Krone gelangten. Dort oben war sehr wenig Platz, so dass immer nur maximal 10 Leute pro Gruppe hinauf gelassen werden. Der Aufstieg war sehr lohnenswert – nicht wegen des schönen Blicks auf den Hudson und Manhattan – den hat man auch vom Podest aus – sondern weil es ein einmaliges Erlebnis ist, sich im Inneren der Freiheitsstatue zu befinden (was ja auch erst seit 2009 wieder erlaubt ist).

Angekommen auf Liberty Island










Kleine Verschnaufpause während des Aufstiegs
















 In der Krone























Wieder auf dem Boden angekommen – mittlerweile schien die Sonne und es wurde sehr warm - hatten wir das Glück, einen Aufmarsch einer Ausbildungseinheit der US Navy zu beobachten, die im Rahmen ihrer Ausbildung auch amerikanische Geschichte lernen. Jeder von den Männern musste ein paar Sätze über die Erstellung der Freiheitsstatue aufsagen, wobei manche Probleme hatten, sich diese zu merken und ins Stottern gerieten. Das hat mich doch gleich wieder an die Schule erinnert: („war ganz gut, setzen, vier!“)

Der zweite Programmpunkt: Eine kleine Stippvisite durch Lower Manhattan. Wall Street, der Börsenbulle, die Baustelle vom Freedom Tower und die 9/11 Memorial Site, die sich momentan noch in einem Interimgebäude befindet und am 9. September 20011, dem 10 Jahrestag der Anschläge, von Obama eingeweiht werden soll.

Mit Rücksicht auf die älteren Reiseteilnehmer wurde an dieser Stelle eine kleine Nachmittagspause im Hotelzimmer eingelegt.

Programmpunkt drei: Times Square und Fifth Avenue mit anschließendem Abendessen.

Am Abend folgte schliesslich das Highlight des Tages: Wir gingen in das Winter Garden Theater am Broadway und sahen das Musical MAMMA MIA! Vati hatte die Eintrittskarte von mir und Katja zum Geburtstag bekommen, auch für Jan war die Karte ein Geburtstagsgeschenk. Ich habe das Stück 2003 schon in Hamburg gesehen und es als ein zwar seichtes, dafür aber stimmungsgeladenes und gute Laune machendes Musical in Erinnerung. Und genau dieser Eindruck bestätigte sich: eine Geschichte mit viel Witz und Charme, viele bekannte Lieder, brillianter Gesang und Tanz, einfach eine hervorragende Performance, die für gute Stimmung sorgte. Zum Schluss stand das Publikum und hat mitgetanzt! Das amerikanische MAMMA MIA! hat mir sogar besser gefallen, weil die Songs fast ausschließlich in den Originaltexten gesungen wurden, während die Abba-Lieder auf deutsch damals etwas gewöhnungsbedürftig waren. Unsere erste Broadway-Show war ein voller Erfolg!

Nach dem Musical gingen wir noch auf einen Absacker ins Irish Pub, spazierten über den Times Square und waren sogar noch vor Mitternacht wieder im Hotel.




1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr Zwei!
    Ich lese gerade mit viel Freude Eure zwei neusten Blog-Einträge...spannend, spannend!
    Und profitiere gleich noch auf diesem Weg um Jan ganz herzlich HAPPY BIRTHDAY zu wünschen! Anstossen darauf müssen wir dann unbedingt noch wenn Ihr wieder hier seid!
    Weiter viel Spass auf der Weiterreise!
    Liebe Grüsse - natürlich auch von Tanja!
    Lukas

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