Samstag, 27. August 2011

25. August - Back to USA

Nach dem reichhaltigen Frühstück im Manoir Ambrose machten wir uns auf den Weg in Richtung Vereinigte Staaten. Während des Einpackens hat Mutti mit dem Koch des gegenüberliegenden Privatclubs ein Gespräch angefangen, und er schenkte ihr spontan vier Makronen – vielleicht sah sie so hilfsbedürftig aus?!

Der Weg nach Vermont verlief sehr unproblematisch. Der Grenzer war schweigsam, ganz anders als der kanadische Beamte in Niagara Falls. Überhaupt war an der Wald-und-Wiesen-Grenze nicht viel los. Einen Zwischenstopp legten wir in Burlington ein. Burlington hat eine ganz hübsche Fußgängerzone und wir liefen ebenso zur Waterfront hinunter. Dort unterhielten wie uns länger mit einem pensionierten Farmer aus der Umgebung, der sehr gesprächig war und uns darauf hinwies, dass die aus Österreich emigrierte Trapp-Familie ganz in der Nähe, in Stowe, Vermont lebt(e) und in den USA recht erfolgreich Countrymusik gemacht hat.





Vermont gilt als Öko-Staat






















Burlington liegt am Lake Champlain

Nach zwei Stunden fuhren wir weiter. Dabei mussten wir sogar mitten durch die Bundeshauptstadt Montpelier, und das auch noch am Nachmittag zur rush hour. Man kann sich vorstellen, was das für ein Verkehrsaufkommen war … !  Doch das winzig-niedliche Montpelier hat gerade einmal 9000 Einwohner, ein kleines Kapitol und ein paar Ampelkreuzungen. Die größte Stadt in Vermont hingegen ist Burlington, wo 40.000 Menschen leben. Eine Autofahrt durch Vermont ist also ganz gemütlich: wenige Städte, wenige Autos, viel, viel Wald. Ebenso viel bewaldet und dünn besiedelt ist New Hampshire, wo wir in die White Mountains, ein Teil der Appalachen, hineinfuhren. Unsere Unterkunft liegt in Bartlett, mitten im State Park. Wir haben im Sky Valley Resort ein Chalet mit zwei Schlafzimmern gemietet. Das Resort gibt es seit den 50ern, unsere Hütte ist sicher mehr als 30 Jahre alt. Ein Hauch, nein, ein starker Wind von Altertum wehte vor allem in der Küche und in den zwei Badezimmern. Aber dennoch hat es uns ganz gut dort gefallen, denn wir waren für uns, hatten ausreichend Platz, und auch die recht abgeschiedene Lage war für zwei Tage ein kleiner Segen.





In New Hampshire schätzt man die Ruhe, den Frieden und die Einsamkeit

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