Am Vormittag fuhren wir nach Boston und begaben uns auf den Freedom Trail, wo wir an alle wichtigen historischen Gebäude herangeführt wurden.
Die Old North Church, eine calvinistische Kirche. Hier wurden 1775 zwei Laternen im Gestühl aufgehängt, um die Neuengländer vor den ankommenden englischen Soldaten zu warnen.
Das Paul Revere Haus, das älteste Wohnhaus in Boston, erbaut 1680.
Der Freedom Trail führte uns durch das North End, das älteste Stadtviertel in Boston. Hier lebten anfangs natürlich Engländer, doch nachdem die sich in bessere Gegenden zurückgezogen hatten, ließen sich hier Iren und vor allem Italiener nieder, weshalb das Viertel auch Little Italy heißt und mit einer gelassenen Atmosphäre und vielen kleinen Restaurants besticht.
Ye Oyster House, eines der ältesten Pubs in der Stadt
Die Fanieul Hall, erbaut von dem Franzosen Peter Fanieul 1742. Sie diente früher als Markthalle und Versammlungsort; hier wurde die Beschwerde Taxation without representation is tyranny zum Schlachtruf der Revolutionäre. Die Fanieul Hall ist das einzige Gebäude aus alten Zeiten, das noch aktiv genutzt wird.
An der Harbour Front liegen ein paar Segelschiffe und vor allem große Yachten. Die berühmtesten drei Schiffe aber, von denen 1773 der Tee versenkt wurde, fehlen. Die Replika fing 2001 Feuer. Nächstes Jahr aber wird es ein großes Reopening geben und ein neues Schiff wird an dem historischen Schauplatz liegen, wie uns ein netter Pensionär aus einem kleinen Visitor Center erzählte.
Das Old State House war erst Sitz des britischen Gouverneurs, dann das Regierungsgebäude von Massachusetts. Heute ist hier ein Museum und man hat sogar Zugang zur U-Bahn.

Boston ist eine tolle Stadt. Boston hat das große Glück, eine Altstadt zu besitzen, wo echte Steinhäuser stehen – zudem wurden im vorigen Jahrhundert viele neue Häuser und Gebäude aus Ziegelsteinen errichtet, so dass ein einheitlicher Stil erkennbar ist. Steinhäuser sind eine echte Rarität in Amerika, wo entweder aus Beton oder Holz gebaut wird, nicht aber Stein auf Stein.
Boston ist bei weitem nicht so busy wie NYC; hier geht es ganz entspannt zu. Für amerikanische Verhältnisse ist die Stadt außerdem recht sauber und gepflegt. Gemessen an den vielen Yachten und an den luxuriös anmutenden Wohnhäusern am Hafen scheint Boston eine reiche Gegend zu sein, wo vermögende Menschen leben. Auch die Kennedys kommen im Übrigen aus Boston, haben aber ihren Wohnsitz auf Cape Cod. Tja, Cape Cod werden wir wegen Irene wohl nicht mehr zu sehen bekommen, denn den Tag, den wir dafür eingeplant hatten, haben wir gestern mit ereignisreichen Aktivitäten in der Hotellobby verbracht … Wer will schon nach Cape Cod, wenn man auch launchige Hotelatmosphäre im Comfort Inn Marlborough erleben kann! Strände gibt es schließlich überall …
Nach diesem Spaziergang waren wir alle ziemlich erledigt und wir suchten etwas zum Abendessen. In der Gruppe zu reisen macht die Restaurantwahl nicht immer einfach. „Ist das mit Bedienung? Ich hätte lieber Selbstbedienung!“ „Stellen die an der Kasse wieder so viele Fragen?“ „Gibt es da auch sowas, wo das Getränk gleich mit dabei ist?“ (gemeint ist ein combo deal) „Gibt es da nur Burger?“ "Gibt es da auch etwas Nichtfrittiertes?" Schwierig, schwierig. Schließlich fanden wir einen sauberen Selbstbedienungsmexikaner, wo es zwar keine Combos, dafür aber frisch zubereitete Burritos gab. Mit Tortilla, Fleisch, Gemüse, Reis und Käse im Bauch fuhren wir zurück nach Marlborough und fielen vollgefuttert ins Bett.
Heute sitzt der Governeur im State House
Das Holocaust Memorial auf dem Freedom Trail - es soll daran erinnern, was passieren kann, wenn Menschen ihre Freiheit genommen wird. Jede der fünf Stelen steht für ein KZ. Iin das Glas sind Nummern eingraviert. Jede Nummer steht für einen Häftling aus diesem Lager.


Das Holocaust Memorial auf dem Freedom Trail - es soll daran erinnern, was passieren kann, wenn Menschen ihre Freiheit genommen wird. Jede der fünf Stelen steht für ein KZ. Iin das Glas sind Nummern eingraviert. Jede Nummer steht für einen Häftling aus diesem Lager.
Boston ist eine tolle Stadt. Boston hat das große Glück, eine Altstadt zu besitzen, wo echte Steinhäuser stehen – zudem wurden im vorigen Jahrhundert viele neue Häuser und Gebäude aus Ziegelsteinen errichtet, so dass ein einheitlicher Stil erkennbar ist. Steinhäuser sind eine echte Rarität in Amerika, wo entweder aus Beton oder Holz gebaut wird, nicht aber Stein auf Stein.
Boston ist bei weitem nicht so busy wie NYC; hier geht es ganz entspannt zu. Für amerikanische Verhältnisse ist die Stadt außerdem recht sauber und gepflegt. Gemessen an den vielen Yachten und an den luxuriös anmutenden Wohnhäusern am Hafen scheint Boston eine reiche Gegend zu sein, wo vermögende Menschen leben. Auch die Kennedys kommen im Übrigen aus Boston, haben aber ihren Wohnsitz auf Cape Cod. Tja, Cape Cod werden wir wegen Irene wohl nicht mehr zu sehen bekommen, denn den Tag, den wir dafür eingeplant hatten, haben wir gestern mit ereignisreichen Aktivitäten in der Hotellobby verbracht … Wer will schon nach Cape Cod, wenn man auch launchige Hotelatmosphäre im Comfort Inn Marlborough erleben kann! Strände gibt es schließlich überall …
Nachdem wir sechs Stunden durch Boston gestiefelt waren, fuhren wir die fünf Meilen nach Cambridge. Überquert man den Charles River, verlässt man Boston und kommt nach Cambridge. Eine niedliche Stadt mit einer studentisch-quirligen Atmosphäre. Doch immerhin hat das recht kleinstädtisch wirkende Cambridge 100.000 Einwohner, ein Viertel davon Studenten. Die berühmteste Uni in Cambridge ist Harvard University. Diese angesehene Uni ist die älteste der USA, gegründet 1636, und sicher ein unschlagbarer Pluspunkt auf jedem CV. Der parkähnliche Campus lädt auch Nichtstudis zum Bummeln ein, und so schlenderten wir im Abendlicht über den Campus, gingen vorbei an der Bibliothek und einigen Wohnheimen, in denen es, wie ein neugieriger Blick durch die Fenster offenbarte, nicht gerade luxuriös zugeht. Die gesamte Uni erinnert an das englische Oxford und Cambridge, nur dass es dort eben etwas ruhiger zuging, weil die Städte viel kleiner sind.
Nach diesem Spaziergang waren wir alle ziemlich erledigt und wir suchten etwas zum Abendessen. In der Gruppe zu reisen macht die Restaurantwahl nicht immer einfach. „Ist das mit Bedienung? Ich hätte lieber Selbstbedienung!“ „Stellen die an der Kasse wieder so viele Fragen?“ „Gibt es da auch sowas, wo das Getränk gleich mit dabei ist?“ (gemeint ist ein combo deal) „Gibt es da nur Burger?“ "Gibt es da auch etwas Nichtfrittiertes?" Schwierig, schwierig. Schließlich fanden wir einen sauberen Selbstbedienungsmexikaner, wo es zwar keine Combos, dafür aber frisch zubereitete Burritos gab. Mit Tortilla, Fleisch, Gemüse, Reis und Käse im Bauch fuhren wir zurück nach Marlborough und fielen vollgefuttert ins Bett.
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