Montag, 22. August 2011

20. August - Niagara Falls

Heute nun haben wir sie endlich in natura gesehen, die Niagarafälle! Von Batavia brauchten wir eine Stunde nach Niagara Falls, aber weil der Anblick auf die Fälle von der kanadischen Seite lohnenswerter ist, fuhren wir gleich über die Rainbow bridge nach Kanada und liefen dort die Uferpromenade des Niagara River entlang. Von dort hatten wir einen fantastischen Blick auf die vergleichsweise eher kleinen America Falls und auf die spektakulären Horseshoe Falls. Es ist kaum vorstellbar, dass, obwohl Unmengen an Wasser die Fälle herunterstürzen, 4000 Liter Wasser pro Sekunde noch zuvor für das Kraftwerk abgepumpt werden.

 

Im Hintergrund die American Falls

Die Fälle bieten einen unglaublich schönen Anblick, vor allem bei dem schönen Sonnenschein, den wir heute hatten. Zum Glück sorgte das weit spritzende Wasser für eine minimale Abkühlung.





Im Hintergrund die kanadischen Horseshoe Falls

Wer allerdings glaubt, die Fälle lägen irgendwo in der nordamerikanischen Wildnis, wird wohl von dem touristischen Andrang, den vielen Hotels und Casinos etwas enttäuscht (oder gerade darum sehr erfreut) sein. 

Im Anschluss an einen Spaziergang entlang der Promenade, welche wir mit gefühlten tausenden von Menschen teilten, machten wir uns auf den Weg zum Ziel der Tagesetappe: Toronto. Dabei besuchten wir die wunderschöne Gartenstadt Niagara-on-the-lake. Vermutlich dank der nahe gelegenen Bildungsanstalt für Gartenkunst erblühen hier wunderschöne Blumen und Pflanzen jeglicher Art, die mit ihren vielen bunten,leuchtenden Farben die Haupstrasse, eine Ladenzeile mit kleinen authentischen Läden und Boutiquen, schmückten. Wir gönnten uns aufgrund der Hitze und des anstrengenden Tag einen leckeren Kaffee mit Eis.




Abendessen war gebucht in Scarborough/Toronto bei St. Andrew`s Fish&Chips - schottische Spezialitäten standen heute abend auf der Tageskarte. Für Mutti gab es sogar ein Gericht mit Fleisch, wir anderen haben klassisch Fisch und dicke Pommes gegessen. So niveauvoll haben wir seit einer Woche nicht diniert: Gläser, Metallbesteck und Steingutteller – ein bisschen Kultur haben sich die Kanadier wohl doch erhalten. Danach gingen wir in unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, ein neu renoviertes Howard Johnson, wo es uns, ungeachtet der Tatsache, dass der Frühstücksraum im Keller war, recht gut gefiel. Rezeptionist Kevin hat keine Mühen gescheut, kaputte Leuchtbirnen auszutauschen, unseren Kühlschrankersatz mit Eis zu befüllen und uns wertvolle Tipps für die Stadtbesichtigung zu geben.

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