Donnerstag, 25. August 2011

24. August - Kultur in Montreal

Der Tag ging schon mal gut los, denn wir konnten ein recht anständiges Frühstück genießen, zwar ohne Bagel und cream cheese, dafür aber gab es zum ersten Mal Eier, Käse und kleine Croissants. Außerdem haben wir auf der ganzen Reise beim Frühstück noch nie so wenig Müll produziert wie in Montréal!

Wir liefen nun zu einigen sehenswerten Gebäuden, wie z.B. die Kathedrale Marie, die aussieht wie der Petersdom, nur eben viel kleiner, und die Basilika Notre Dame, die ein bisschen  an die Notre Dame in Paris erinnerte.



Weiterhin waren wir in einer calvinistischen Kirche, in der wir auf ein Gemeindemitglied trafen, mit dem wir uns etwas unterhielten, Der Mann hatte in den 70ern in Bern gearbeitet und konnte uns etwas über Montréal erzählen, z.B. dass die Hälfte aller Einwohner der Stadt englischsprachig seien,  in der Regierung und Verwaltung Französisch auf  Muttersprachenniveau aber Voraussetzung sei. Kinder gehen entweder auf französische oder bilinguale Schulen, und uns ist aufgefallen, dass Englisch in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle spielt, in Geschäften, im Straßenverkehr liest man nur Französisch.

Am Abend fuhren wir mit unserem Privatbus nach Little Italy und besuchten ein italienisches Restaurant. Wir gingen zwar als geschlossene Gruppe dorthin, konnten das 3-Gänge-Menü aber in Ruhe genießen, denn wir saßen an getrennten Tischen: Jan musste sich um Vati kümmern, und ich konnte mich ohne Dazwischengequatsche von anderen mit Mutti unterhalten. Getrennt zusammen essen gehen kann manchmal ganz vorteilhaft sein! Das Essen war sehr gut, ebenso die Dekoration und das Lokal an sich. Hier in Montréal dient Essen eben nicht nur der bloßen Nahrungsaufnahme, sondern ist ein Kulturgut.







In der Altstadt kann man sich mit ein bisschen gutem Willen wie in Frankreich fühlen - sogar Filmszenen, die in Europa spielen, werden hier gedreht.

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