Der Tag ging schon mal gut los, denn wir konnten ein recht anständiges Frühstück genießen, zwar ohne Bagel und cream cheese, dafür aber gab es zum ersten Mal Eier, Käse und kleine Croissants. Außerdem haben wir auf der ganzen Reise beim Frühstück noch nie so wenig Müll produziert wie in Montréal!
Wir liefen nun zu einigen sehenswerten Gebäuden, wie z.B. die Kathedrale Marie, die aussieht wie der Petersdom, nur eben viel kleiner, und die Basilika Notre Dame, die ein bisschen an die Notre Dame in Paris erinnerte.
Weiterhin waren wir in einer calvinistischen Kirche, in der wir auf ein Gemeindemitglied trafen, mit dem wir uns etwas unterhielten, Der Mann hatte in den 70ern in Bern gearbeitet und konnte uns etwas über Montréal erzählen, z.B. dass die Hälfte aller Einwohner der Stadt englischsprachig seien, in der Regierung und Verwaltung Französisch auf Muttersprachenniveau aber Voraussetzung sei. Kinder gehen entweder auf französische oder bilinguale Schulen, und uns ist aufgefallen, dass Englisch in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle spielt, in Geschäften, im Straßenverkehr liest man nur Französisch.
In der Altstadt kann man sich mit ein bisschen gutem Willen wie in Frankreich fühlen - sogar Filmszenen, die in Europa spielen, werden hier gedreht.
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